Verbreitung des Entwurfs und Übersetzung mit Genehmigung des Autors / Sharing of this draft and translation with permission of the author.
In nahezu jedem Fremd- und Zweitsprachenunterricht gibt es eine “Regel des Tages” ebenso wie ein Vokabular, auf das die Schüler sich konzentrieren sollen, oft als Zielgrammatik und -wortschatz bezeichnet. Übungen zielen in der traditionellen Pädagogik auf bewusstes Lernen dieser Zielgrammatik und dieses Zielwortschatzes. Beides wird in kurzen Lesetexten verwendet, die im Allgemeinen die Zielelemente gehäuft enthalten.
Eine Zielgrammatik und ein Zielvokabular sind ebenfalls im Unterricht mit TPRS anzutreffen sowie im modifizierten “Natural Aproach”-Ansatz, wie man an den “Dos Mundos”-Lehrbüchern sehen kann, obwohl in beiden Fällen der unterbewusste Erwerb der Zielelemente anvisiert ist. TPRS bietet längere, interessantere Lesetexte und Unterrichtsgespräche, benutzt aber typischerweise einen Grammatik-Lehrplan.
Ich werde hier die Nachteile eines Grammatik-Lehrplans und von zielorientiertem Input im Allgemeinen darstellen, um im Anschluss Argumente dafür zu nennen, dass verständlicher Input mühelos die Nachteile eines Grammatik-Lehrplans kompensiert.
Probleme mit Grammatik-Lehrplänen
Das Problem mit der natürlichen Reihenfolge
Wie gut bekannt ist, haben Studien gezeigt, dass wir die Grammatik einer Sprache in einer voraussagbaren Reihenfolge erwerben und diese Reihenfolge nicht veränderbar ist. Damit ein grammatisches Element erworben werden kann, muss der Lerner bereit zum Erwerb dieses Elements sein. Es muss, in anderen Worten, dem jeweiligen i + 1 des Lerners entsprechen, wobei i gleich denjenigen Grammatikelementen ist, die er zuletzt erworben hat.
Notwendigkeit von Interesse
Das Ziel von Sprachunterricht ist es, Input zu bieten, der wirklich interessant ist, und zwar so interessant, dass die Schüler gewissermaßen “vergessen”, dass er in einer anderen Sprache geboten wird, oder besser: “begeisternd” (Krashen, im Druck). Die Hypothese vom begeisternden Input stellt klar, dass der Spracherwerb am besten vorankommt, wenn die ganze Aufmerksamkeit in einem Maße auf die Botschaft gerichtet ist, dass Angstgedanken oder Konzentration auf die sprachliche Form gar nicht erst aufkommen.
Die Hypothese vom begeisternden Input ist beeinflusst von der Idee des “Flow” (Csikszentmihalye, 1993). “Flow” ist der Zustand, den Menschen erreichen, wenn sie tief, aber anstrengungslos in eine Tätigkeit versunken sind. Im “Flow” verschwinden die Sorgen des Alltagslebens und sogar das Selbstgefühl; unser Zeitsinn verändert sich und nichts als die Tätigkeit scheint noch zu zählen. Das “Vergessen” und der “Flow” ereignen sich beim Lesen, wenn die Leser sich in einem Buch “verlieren”, wenn sie nur noch auf die Geschichte oder Textbotschaft achten. Wenn sich solches ereignet, geschieht Spracherwerb am effektivsten. Beachten Sie, dass diese Einstellung das Gegenteil von Meinungen ist, die sich auf die Form bzw. auf die sprachlichen Formen konzentrieren. Es ist sehr schwierig, begeisternde sprachliche Botschaften hervorzubringen, wenn die verborgene Grundidee der Relativsatz ist. Es ist in der Tat schon schwierig genug, wenn es keinerlei Zwänge in Bezug auf Wortschatz und Grammatik gibt.
Das Problem der Wiederholung
Traditionelle Sprachlehrmethoden arbeiten sich durch die sogenannte Grundgrammatik des ersten Lernjahres vor. Ist eine Grammatikregel erst einmal vorgestellt und geübt, taucht sie möglicherweise erst im zweiten Lernjahr wieder auf, wenn wir die gesamte Grammatik wiederholen, weil die Schüler im ersten Jahr nicht zu ihrer Beherrschung gelangt sind.
Das Problem der nicht unterrichtbaren und nicht unterrichteten Grammatik
Die im Unterricht vorgestellte Grammatik entspricht nicht annähernd der vollständigen Grammatik einer Sprache. Selbst die fortgeschrittensten Linguisten räumen ein, dass sie nur Bruchteile von Sprachen beschrieben haben. Außerdem enthalten Sprachlehrbücher nicht alles, was Linguisten beschrieben haben, und unterrichten Lehrer selten alles, was in den Texten enthalten ist.
Leugnung von i + l
Der sprachlich verarmte Input, der über Grammatiklehrpläne bereitgestellt wird, wird zur Folge haben, dass die Schüler nicht genügend Input von Strukturen bekommen, für deren Erwerb sie tatsächlich bereit sind. Grammatiklehrpläne setzen typischerweise leicht beschreibbare Elemente früh und komplexere später an; jedoch folgt die natürliche Erwerbsreihenfolge anderen Prinzipien. Manche Regeln, die dem Linguisten und Lehrer einfach erscheinen (z. B. die dritte Person Singular des Englischen), werden spät erworben, während andere, die komplex aussehen, früh erworben werden. Die früh erworbenen Elemente müssen im Input enthalten sein, damit ihr Erwerb stattfinden kann.
Individuelle Unterschiede
Es gibt individuelle Unterschiede in der Erwerbsrate, zurückzuführen auf Input-Faktoren (einige Schüler haben möglicherweise zusätzlichen Input in der Sprache außerhalb der Schule) und affektive Faktoren. Selbst wenn die “Regel des Tages” zufällig dem i+1 für einige Schüler entspricht, wird dies für andere Mitglieder der Klasse nicht so sein.
Nicht-zielorientierter Verständlicher Input: Die Netz-Hypothese
Ein bedeutender Zusatz zur Verständnis-Hyothese ist die “Netz”-Hypothese: Genügend verständlichen Input vorausgesetzt, werden Wortschatz und grammatische Strukturen, für die der Schüler bereit ist, automatisch bereitgestellt. Mit anderen Worten: “i+1″ ist automatisch gegeben. In Krashen and Terrell (1983) wurde dies als das Netz bezeichnet: “Wenn jemand zu Ihnen in einer Sprache, die Sie noch nicht vollständig erworben haben, in der Weise spricht, dass Sie das Gesagte verstehen, ‘wirft’ der Sprecher ‘ein Netz’ von Strukturen um Ihr gegenwärtiges Kompetenzniveau, Ihr ‘i’. Dieses Netz wird viele ‘i+1′-Instanzen enthalten, also Aspekte der Sprache, die zu erwerben Sie bereit sind.” (S. 33).
Das gleiche gilt natürlich für das Lesen: Wenn Sie den Text verstehen und genügend von ihm lesen, werden Sie Ihr “i + 1″ bekommen.
Lassen Sie uns, bevor wir uns den stützenden Indizien widmen, einen Augenblick lang annehmen, dass die Netzhypothese zutreffend ist, und betrachten, wie nicht-zielorientierter verständlicher Input die Probleme des Grammatik-Lehrplans vollständig löst.
Das Problem mit der natürlichen Reihenfolge
Nicht-zielorientierter verständlicher Input enthält, gemäß der Netz-Hypothese, diejenigen Aspekte der Sprache, die zu erwerben der Lerner bereit ist. Dies bedeutet, dass wir die natürliche Reihenfolge gar nicht kennen müssen. Stattdessen wird die grammatische Kompetenz als Resultat von nicht-zielorientiertem verständlichem Input in der natürlichen Reihenfolge auftreten.
Notwendigkeit von Interesse
Bei nicht-zielorientiertem verständlichen Input gibt es keine Zielstrukturen und keinen Zielwortschatz, die beim Ersinnen von Aktivitäten und Geschichten benutzt werden müssen. Alles ist möglich, solange der Input verständlich und interessant (oder begeisternd) ist.
Die Schwierigkeit, verständlichen und interessanten Input zu gewährleisten, ist das Grundproblem eines beginnenden Sprachunterrichts. Es ist leicht, interessanten, jedoch nicht verständlichen Input aus der realen Welt zu erhalten. Unglücklicherweise neigen Schulen dazu, Input zu geben, der verständlich, aber nicht interessant ist. Es ist schwierig, beides zu geben, interessante Dinge mit begrenztem Wortschatz zu sagen, selbst wenn nicht von einem verlangt wird, ein bestimmtes Vokabular oder eine bestimmte Grammatik zu benutzen.
Leugnung von i + l
Nicht-zielorientierter verständlicher Input löst dieses Problem, der Netz-Hypothese zufolge, leicht: i + 1 ist immer gegeben, wenn genügend Input vorhanden ist.
Das Problem der Wiederholung
Nicht-zielorientierter verständlicher Input bietet auf natürliche Weise Wiederholungen, besonders wenn eine thematische Kontinuität bei den fortschreitenden Aktivitäten und der Lektüre vorhanden ist.
Das Problem der nicht unterrichtbaren und nicht unterrichteten Grammatik
Dies stellt kein Problem für nicht-zielorientierten verständlichen Input dar. “Nicht lehrbare Regeln” sind nur ein Problem, wenn das Ziel bewusstes Lernen ist. Zweitsprachen-Lerner waren schon immer in der Lage, Regeln zu erwerben, die nicht unterrichtet wurden oder nicht unterrichtbar waren.
Individuelle Unterschiede
Wenn der Input allen Mitgliedern der Klasse verständlich ist, bekommt jeder was er braucht, selbst wenn i + 1 für jedes Klassenmitglied unterschiedlich ist. Siehe weiter unten die Diskussion zur Herausfilterung von i + 1.
Stützende Indizien
Stützende Indizien zur Netz-Hypothese kommen ursprünglich aus dem Erstsprachenerwerb. Die Sprechweise von Bezugspersonen für Kinder ist typischerweise verständlich, aber sie ist nicht “fein abgestimmt” auf das aktuelle Sprachniveau des Kindes. In dem Maße, wie das Kind sich sprachlich entwickelt, wird die Sprechweise der Bezugsperson tendenziell komplexer, jedoch nicht in einem exakten Verhältnis dazu: Die Bezugsperson liefert nicht genau die nächste Regel, für die das Kind bereit ist.
Stützende Indizien stammen auch aus Studien, die zeigen, dass die Korrelationen zwischen dem Komplexitätsgrad von Input und den Kompetenzen des Kindes zwar gewöhnlich positiv, aber nicht extrem hoch sind.** Cross (1977) schlussfolgerte, dass “die Syntax von Müttern, selbst gegenüber schnell sich entwickelnden Kindern, nicht durchgängig dem Kind genau einen Schritt im Hinblick auf linguistische oder psycholinguistische Komplexität voraus ist. Manche Äußerungen bewegen sich auf dem Niveau des Kindes, manche sogar unter diesem und andere sind dem, was das Kind selbst sagen kann, beträchtlich voraus”(S. 180).
Es gibt keine Studien, die in dieser Genauigkeit Input für Zweitsprachen-Lerner untersucht haben, jedoch wissen wir, dass die Lehrersprache auf das Niveau der Schüler grob-, aber nicht fein-abgestimmt ist (Krachen, 1981). Wir wissen auch, dass Zweitsprachen-Lerner Fortschritte machen, wenn sie mit Muttersprachlern kommunizieren oder authentische Lesetexte lesen (Krachen, 1981, 2004), eine Form von Input, die auf das i + 1 des Lerners gewiss nicht fein-abgestimmt ist.
I + 1 herausfiltern
Darüber hinaus gibt es Beweise dafür, dass Kinder in der Lage sind, sich diejenigen Elemente aus dem Input herauszufiltern, die für ihr Entwicklungsstadium relevant sind, d. h. sie können dasjenige herausfiltern und nutzbar machen, was ihrem i + 1 entspricht.
Erstspracherwerbs-Forscher (Gleitman, Newport and Gleitman, 1984) haben den Zusammenhang untersucht zwischen der Häufigkeit von Ja/Nein-Fragen im Input von Bezugspersonen und der Entwicklung der Verbalphrase mit Hilfsverben. Ein Zusammenhang wurde vermutet, da in Ja/Nein-Fragen im Englischen das Hilfsverb häufig an den Satzanfang gestellt und betont wird, womit es sehr exponiert ist (z.B.: Is John playing the violin? Does Mary have a kite?). Sie fanden heraus, dass die Häufigkeit von Ja/Nein-Fragen in der Tat bei den älteren Kindern ihrer Stichprobe sehr stark mit der Entwicklung der Verbalphrase mit Hilfsverben korreliert (23,9 bis 24,8 Monate, r=.91), jedoch nicht signifikant mit der Entwicklung der Verbalphrase mit Hilfsverben bei den jüngeren Kindern (18,5 bis 12,3 Monate).**
Beide Gruppen erhielten vergleichbaren Input; bei den älteren Kindern entsprach diese Struktur jedoch ihrem i + 1. Bei der jüngeren Gruppe war sie jenseits ihres i + 1. Dies behinderte offensichtlich das Verständnis der jüngeren Kinder nicht, was nahelegt, dass der beste Input für den Spracherwerb ein Input ist, der maximale sprachliche Vielfalt enthält, aber verständlich bleibt. Solcher Input wird, wie in der Sprache von Bezugspersonen üblich, unvermeidlicherweise auch einigen i + n (Input jenseits des i + 1) in der Form von später zu erwerbenden Grammatikelementen enthalten. Dieses “Rauschen” einzuschließen, behindert weder die Kommunikation, noch würde ein Weglassen den Input verständlicher machen. Vielfältiger Input bietet, solange er verständlich ist, dem Lerner bessere Verarbeitungsmöglichkeiten, mehr Gelegenheiten, Strukturen zu hören und zu lesen, die zu erwerben er bereit ist.
Roger Brown fasst diesen Standpunkt treffend zusammen. Nach der Durchsicht von Forschungsmaterial über die Sprechweise von Bezugspersonen mit Kindern gab er diesen Rat als Antwort auf die Frage: “Wie kann eine besorgte Mutter den Spracherwerb ihres Kindes begünstigen?”
“Glauben Sie daran, dass Ihr Kind mehr verstehen kann als es sagen kann, und versuchen Sie vor allem, zu kommunizieren. Zu verstehen und verstanden zu werden. Ihren Sinn auf das gleiche Ziel zu lenken. Wenn Sie das tun, werden Sie, ohne darüber nachzudenken, 100 oder vielleicht 1000 Modifikationen in Ihrer Sprache und Ihrem Tun vornehmen. Versuchen Sie nicht, diese als solche zu üben. Es gibt kein Regelwerk, wie mit einem Kind zu sprechen ist, das auch nur annähernd an das herankäme, was Sie unbewusst schon wissen. Wenn Sie sich auf das Miteinander-Sprechen konzentrieren, wird alles andere folgen.” (Brown, 1977, S. 26). Das Gleiche, so meine Hypothese, gilt für den Zweitsprachenerwerb.
Vorschläge
Die Netz-Hypothese ist, natürlich, eine Hypothese. Wie alle wissenschaftlichen Hypothesen, kann sie morgen widerlegt werden. Ich schlage hier in aller Bescheidenheit einige Wege vor, nicht-zielorientierten verständlichen Input im Unterricht einzuführen, und zugleich die Hypothese weiter auf ihre Richtigkeit zu überprüfen.
Im Unterricht
Ich schlage vor, die Auflockerung von Unterrichtsgesprächen und Unterrichtsgeschichten zu erwägen. Im Zentrum von TPRS stand immer, Input zu 100 Prozent verständlich zu machen, so dass die Schüler jedes Wort verstehen und übersetzen können (Ray and Seeley, 2008). Manche Anfänger brauchen, aufgrund von schlechten Erfahrungen in anderen Unterrichten, vielleicht wirklich zu Beginn vollständig transparenten Input, aber es könnte effizienter – und leichter – sein, nach und nach den Zwang zur Transparenz zurückzunehmen und nur darauf zu bestehen, dass der Input voll verständlich erscheint. Ich lege damit nahe, dass es in Ordnung – und sogar wünschenswert – ist, dass der Input eine kleine Menge “Rauschen” bzw. i + n enthält.
Bedenken Sie, dass einige spät erworbene Strukturen nur geringen kommunikativen Wert besitzen. Das -s der dritten Person Singular im Englischen ist beim Input nur schwer zu vermeiden, dennoch wird es erst sehr spät erworben. Englischlerner haben keinerlei Probleme, Input zu verstehen, der dieses -s enthält, weil es nur so wenig zur Bedeutung beiträgt. Dieses -s Anfänger zu “lehren” ist nutzlos, weil es spät erworben wird; und den Input zu “vereinfachen”, um es zu vermeiden, ist hoffnungslos. Dies kann man testen, indem man die Lehrersprache in nicht-zielorientiertem Unterricht einer Beobachtung unterzieht. Die Netz-Hypothese sagt voraus, dass geeignete Grammatik und geeigneter Wortschatz enthalten sein werden und dass substantieller Spracherwerb stattfinden wird.
Lektüren
Ein bescheidener erster Schritt ist die Schaffung von Lektüren, die nicht auf bestimmte Strukturen oder Vokabular abgestimmt sind. Anstatt Geschichten zu schreiben, die nur jene Elemente enthalten, die unterrichtet wurden oder gerade unterrichtet werden, können Verfasser einfach versuchen, ihre Texte interessant und verständlich zu machen, basierend auf ihren eigenen Erfahrungen mit Schülern auf Anfängerniveau. Wenn Anfänger die Texte verstehen (und sie auch mögen), dann sind die Texte angemessen; die Netz-Hypothese behauptet, dass genau die richtigen sprachlichen Elemente automatisch enthalten sein werden. Um zu sehen, ob die Netz-Hypothese – wie oben dargelegt -zutreffend ist, können wir Texte von verständlichen und interessanten Lektüren in dieser Weise analysieren und feststellen, welche Strukturen und welches Vokabular abgedeckt werden. Wir können ebenfalls die Leistung von Klassen, die diese Texte benutzen, mit der von denen vergleichen, die Lektüren verwenden, die auf einen Grammatik-Lehrplan und Wortschatzlisten abgestimmt sind.
Zusammenfassung
Die vorliegende Fortführung der Verständnis-Hypothese macht das Leben für Lehrer und Schüler viel leichter und interessanter: Wenn verständlicher und reichlich gegebener Input all jene Strukturen und den Wortschatz enthält, für die der Lerner bereit ist, sind wir von dem Zwang zur Fokussierung auf spezifische Formelemente befreit und können uns ganz auf die Bedeutung konzentrieren, auf die Bereitstellung von Input, der verständlich und begeisternd ist.
Wenn nur das Gefühl vollständigen Verstehens erforderlich ist, wenn Input etwas i + n enthalten darf, müssen wir nicht länger sicherstellen, dass jedes Wort und sogar jedes Morphem vollkommen transparent ist. Wenn, ja wenn in der Tat Input wirklich begeisternd ist, dann ist es wahrscheinlich, dass die Schüler das “Rauschen” oder Bruchstücke von unverständlichen und nicht-transparenten Elementen im Input nicht einmal bemerken werden.
*Dank an Contee Seeley für hilfreiche Vorschläge.
Literaturliste
- Brown, R. 1977. Introduction to Snow and Ferguson. In C. Snow and C.
Ferguson (Eds.), Talking To Children. pp. 1-27. Cambridge: Cambridge
University Press.
- Cross, T. 1977. Mothers’ speech adjustments: The contribution of selected
child listener variables. In C. Snow and C. Ferguson (Eds.), Talking To
Children. pp. 151-88. Cambridge: Cambridge University Press.
- Csikszentmihalyi, M. 1992. Flow: The psychology of optimal experience.
New York: Harper Perennial.
- Gleitman, L., Newport, E. and Gleitman, H. 1984. The current status
of the motherese hypothesis. Journal of Child Language 11: 43-79.
- Krashen, S. 1981. Second Language Acquisition and Second
Language Learning. New York: Prentice Hall. Available at
www.sdkrashen.com.
- Krashen, S. 2004. The Power of Reading. Portsmouth, NH: Heinemann and
Santa Barbara: Libraries Unlimited.
- Krashen, S. The compelling input hypothesis. The English Connection
(KOTESOL). In press.
- Krashen, S. and Terrell, T. 1983. The Natural Approach: Language
Acquisition in the Classroom. Hayward, CA: Alemany Press.
- Ray, B. and Seely, C. 2008. Fluency through TPR Storytelling.
Berkeley: Command Performance Language Institute. (Fifth Edition)
[** Unschärfen im fachlichen Ausdruck seien dem Übersetzer als Statistik-Laien verziehen.]
Anmerkung: Den amerikanischen Originaltext finden Sie hier.